...am Übergang von Schule und Beruf/Studium: Zwei Schülerinnen berichten

Im Rahmen unseres Psychologie-Unterrichts im Schuljahr J1 2014/15 durften wir eine spannende Kooperation mit dem Fachbereich Psychologie der Universität Tübingen eingehen. Das Projektteam, bestehend aus Frau Dr. Schmid, Frau Dr. Fiege und Frau Prof. Dr. Gawrilow, forscht mit Hilfe der Ergebnisse der mit uns durchgeführten Studie an der Fähigkeit der Schüler zur Selbstregulation. Genauer geht es um die Übergangsphase zwischen der Schule und dem nahenden Berufsleben, die das Projekt näher erforschen möchte.

Unsere Aufgabe bestand im Wesentlichen aus zwei Teilen.

Im ersten Teil galt es, persönliche Fragebögen auszufüllen. Diese Fragen bezogen sich zum Beispiel auf familiäre Verhältnisse, die Kindheit oder schulische Leistungen. Die Mitarbeiter der Universität waren so in der Lage, genaue Profile der Studienteilnehmer zu erstellen.

Im zweiten Teil bekamen wir ein Smartphone ausgehändigt, mithilfe dessen wir mehrmals am Tage zum Beispiel unsere Stimmung, unseren Stresspegel oder unsere Emotionen angeben konnten. Zusätzlich zu diesen Fragen mussten wir auch Aufgaben lösen, die unsere Konzentrationsfähigkeit testeten, beispielsweise das Merken von verschiedenen Gesichtern, das besonders das Kurzzeitgedächtnis beansprucht. Es war sehr interessant, wie unsere aktuelle emotionale und körperliche Verfassung unsere Konzentration beeinflusst hat. Aufgaben, die direkt nach dem Aufstehen zu lösen waren, konnte man oft weniger gut lösen als die Aufgaben am Vormittag. Dieses Muster ist auch gut in den Ergebnissen zu erkennen, man sieht, dass gestresste oder emotional belastete Schüler wesentlich schlechtere Ergebnisse in den Tests als entspanntere Schüler erreichen. Doch auch an emotional instabilen Tagen mussten die Test durchgeführt werden. Um die Felder Konzentrationsfähigkeit und Gefühlslage zu verbinden, wertete die Uni Tübingen die persönlichen Fragen und Konzentrationstest eines Tages immer zusammen aus. So lässt sich ermitteln, wie weit Stress, Trauer, Freude oder Wut mit der Konzentrationsfähigkeit eines Schülers der Jahrgangsstufe 1 zusammenhängen.

Es war sehr interessant, vor allem für uns, die Studienteilnehmer, einen Einblick zu bekommen, inwiefern unsere Emotionen unsere Leistungen beeinflussen. Wir bedanken uns herzlich bei der Universität Tübingen und bei unserer Psychologie-Lehrerin Frau Merhofe für diese tolle Erfahrung!

Nadja M. und Saskia S. (J2)

News

  • Konzert 2019

    Konzerttermin: Konzert am 26. Mai des Fanny-Leicht-Gymnasiums: Symphonisches Orchester, BIgBand
  • Johannespassion

    Konzerttermin: Johannespassion von Johann Sebastian Bach
  • Besuch im Kraftwerk Altbach

    Am Mittwoch, den 20.02.2019, haben wir das Steinkohlekraftwerk Altbach/Deizisau besucht. Als wir nach 40 Minuten S-Bahnfahrt ankamen, wurden wir, die Klassen 10a und 10d mit den jeweiligen Physiklehrern Herr Fechtig und Herr Turan, von zwei Mitarbeitern der EnBW empfangen. Wir haben uns einen Kurzfilm über Energie angeschaut. Danach wurden wir klassenweise aufgeteilt. Einer der Mitarbeiter erzählte uns über das Kraftwerk einige Fakten und Daten. Dann begann die Führung. Uns wurde erzählt, dass...
  • Besuch von MIT-Studentinnen am Fanny

    Das Fanny begrüßt vom 7.-25. Januar zwei Studentinnen des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Emily Liu, Studentin in Computer Science, und Julia Ginder, Studentin der Chemie und Biologie, unterrichten Kurse in Physik, Mathematik und Informatik bzw. Chemie, Biologie und NWT. Von dem englischsprachigen Fachunterricht profitieren nicht nur die SchülerInnen im bilingualen Zweig sondern auch verschiedene Oberstufen- und NWT-Kurse. Die allerwenigsten SchülerInnen...
  • Bundescup 2018 "Spielend Russisch lernen"

    Sechs Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg spielen um eine Russlandreise. Russland ist für seine Gastfreundschaft berühmt – das hat es bei der Fußballweltmeisterschaft im Sommer eindrücklich gezeigt. Wer selbst mal erleben möchte, wie es ist, in Moskau oder St. Petersburg zu Gast zu sein, lernt am besten die Sprache des Gastlandes. So wie beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“: Mehr als 4.500 Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz pauken eifrig Vokabeln, um sich dann mit...
  • „Make a difference“- eine Spende der besonderen Art

    Die Geschichte dieses Projektes begann einmal in einem ganz normalen Unterricht. Dieses Projekt erwachte zum Leben, als das Thema im Englischunterricht „Make a difference“ war und die Aufgabe darin bestand, eine Hilfsorganisation zu präsentieren. Um eine Hilfsorganisation auszuwählen, haben wir in der Klasse mehrere Gruppen gebildet, jede suchte sich selbstständig eine Hilfsorganisation aus, sodass am Ende eine große Auswahl an verschiedenen Hilfsorganisationen zustande kam, die sich alle für...