Am Freitag, 22.11.16, hat das Halbfinale des Roborace 2016 (http://www.ist.uni-stuttgart.de/roborace/2016/) an der Uni stattgefunden.

Das Team des Fanny, die FANNYTASTEN, hat sich in der ersten von zwei Gruppen (je 30 Teilnehmer) mit einem 6. Platz souverän fürs Finale am Freitag, 2. Dezember, 16.00h, Hörsaal.Geb. V57.01 Pfaffenwaldring, qualifiziert. Zuschauer und Unterstützer sind herzlich eingeladen.

Die Aufgabe ist neuartig und herausfordernd: Der Roboter soll in einer dreiflügeligen Drehtür im Kreis fahren. Zur Orientierung ist auf dem Boden der Drehtür mit 2m Durchmesser ein konzentrischer Grauverlauf – außen weiß – innen am Kern mit 30cm Durchmesser – schwarz.
Die Tür rotiert schneller und schneller, der Roboter muss Schritt halten; gewonnen hat, wer am längsten durchhält.
Bericht vom Halbfinale:

Heute wird es ernst, 14 Tage nach der Qualifikation findet das Halbfinale des Roborace 2016 statt.

Die Informatik-AG 10 tritt als „Fannytasten“ an. Wir müssen gleich im zweiten von 10 Läufen starten; in jedem der drei Felder startet ein Roboter.

Im ersten Lauf fällt der erste Roboter nach wenigen Sekunden von der Platte, also aus der Drehtür; dann geht es weiter Schlag auf Schlag, nach 12s ist alles vobei, die Drehtür hat die beiden verbliebenen Roboter „abgeräumt“.

Die Spannung steigt, jetzt sind wir dran – es gibt Schwierigkeiten bei uns; statt der Fanfare, die Startbereitschaft meldet, der Warnton – Sensorfehler – jetzt müssen die zwei „Renningenieure“ zwei Aufgaben gleichzeitig lösen: der eine sucht fieberhaft die lose Kabelverbindung, der andere überzeugt mit seiner ruhigen Zuversicht den Rennleiter davon, dass die Verzögerung nur noch kurz dauert, es droht die Disqualifikation.
Endlich die Fanfare und grünes Licht; der Lauf beginnt – 3 Sekunden, alle im Rennen, unser Roboter fährt mit Abstand am rundesten – 10 Sekunden, der erste Konkurrent kommt in Schwierigkeiten – 20 Sekunden, wir sind nur noch zu zweit, der verbliebene Gegner „eiert“ – 30 Sekunden, unser Fahrzeug dreht alleine ruhig seine Runden, allerdings klappt die Radiusverringerung nicht wie geplant, die Türe kommt von hinten näher. Nach 34s hat der von hinten kommende Türflügel den Roboter erreicht, die Uhr bleibt stehen -- Blick auf die Anzeigentafel: Platz 1.: Fannytasten!

Zwei Läufe später ist klar, dass das aller Wahrscheinlichkeit nach unter die ersten zehn reicht, direkte Qualifikation.

Am Ende wird es nach dem ersten Durchgang ein fünfter, in der Endabrechnung ein sechster Platz.

Im zweiten Lauf, für uns ein Training unter Wettbewerbsbedingungen, hat der Programmverantwortliche eine kleine Parameteränderung vorgenommen, es tritt wie erwartet eine leichte Verbesserung ein (~36 s).

Die Jungs wissen, was sie am Montag für das Finale am Freitag zu tun haben. (Hr)